Eichenoase

Ein arabisch-deutsches Chorprojekt unter Mitwirkung von Les Saxosythes


Freitag, 10.11.2017

Einführung 19:00h
Konzert 19:30h

in der Johanneskirche
Am Schildchen 15
51109 Köln-Brück


Unter der Anleitung des irakischen Musikers und Komponisten Saad Thamir haben sich Choristen der abend- und morgenländischen Hemisphären zusammen gefunden, um miteinander zu musizieren. Thamir versteht es, ausgehend von seinem eigenen kompositorischen Schaffen, – nach jahrelanger intensiver Forschung im Bereich der Musiktheorie der arabisch-orientalischen Musik, sowie auch als Experte für die westlich-abendländische Musik –, die Kernelemente beider Musikwelten klar herauszustellen. Deutsche und arabische Volkslieder sind der Inhalt des Konzertprogramms. Nach Thamirs Vorstellung sind die musikalischen Strukturen der Volkslieder „die Sahne der Kultur“. Sie entstehen ganz eng am Kern einer Kultur. Aber seien sich zwei Kulturen auch noch so fremd - in diesem Kern können sie sich ganz nah sein. Thamir verwendet also die Volkslieder der so verschiedenen Musikkulturen als sein musikalisches Material, das er bearbeitet und zu Stücken arrangiert. Durch die Bearbeitung des Komponisten und durch die Schöpfungskraft der Teilnehmer wird das Resultat nicht deutsch und nicht arabisch sein.
Das Ergebnis ist das Gemeinsame.


Chorleitung // Dietmar Bonnen · Saad Thamir

Eintritt frei, Spende erbeten


Gefördert durch:
Landesmusikrat NRW, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen





»Fontänen und Chinesische Bilder«

1917 kaufte Marcel Duchamps ein Urinal, signierte es mit R.Mutt und präsentierte es als »Fountain« in einer Ausstellung. Als Hommage zum 100. Geburtstag präsentierten die Les Saxosythes-Werkstatt und das Lunyala Trio im August 2017 in der Ausstellungshalle der Alten Feuerwache musikalische Ready Mades.
Kompositionen und Improvisationen für Kammerchor und Instrumente von Isang Yun, Lucia Mense, Dietmar Bonnen, Cora Schmeiser und aus dem Mittelalter.


Gefördert durch:
Landesmusikrat NRW, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen
und mit freundlicher Unterstützung von http://www.gerngesehen.de
http://www.dietmar-bonnen.com/les-saxosythes-werkstatt.php
http://www.dietmar-bonnen.com/trio-lunyala.php




Bereits im Januar 2017 gab der Chor im Klangraum Kunigunde
ein Konzert als Ergebnis einer Projektarbeit von LES SAXOSYTHES mit der Sängerin Cora Schmeiser und der Blockflötistin Lucia Mense. Beide sind unter anderem Mitglied im Ensemble Ars Choralis Coeln und bilden mit Chorleiter Dietmar Bonnen zusammen das Lunyala Trio.

von Reger bis Rilke - von Oswald bis Hildegard - von Wolkenstein bis Bingen

Der Kölner Kammerchor Les Saxosythes und das Lunyala Trio
singen, blasen, zupfen, streichen, klopfen, rezitieren ...

Originalkompositionen zeitgenössischer und mittelalterlicher Musik wurden in dem präsentierten Programm mit experimentell entwickelten Instrumentalparts, Gesängen, gesprochenen und nonverbalen stimmlichen Elementen zusammengefügt. So entstand ein musikalischer Zyklus, der das Alte vergegenwärtigt und gleichzeitig mit ihm spielt, es transferiert, überformt und mit ihm bricht.
http://www.klangraum-kunigunde.de
http://www.luciamense.de
http://www.coraschmeiser.nl

Mit freundlicher Unterstützung durch den Landesmusikrat NRW



Die CD "All things are connected" ist im Herbst 2015 erschienen und erhältlich bei http://www.obst-music.com/pages/laedele.htm.



Bild "AllThingAreConnected.jpg"

Der Kölner Kammerchor Les Saxosythes (Leitung: Dietmar Bonnen) singt, schlägt und musiziert sich in seinem Programm ALL THINGS ARE CONNECTED durch die Kulturen der Welt. Mit Stimmen, Händen und Füßen. Mit Trommeln, Bongos, Klanghölzern, Zimbeln. Alte Musik, christliche, jüdische, muslimische, indianische, afrikanische Gesänge, Geistliches und Profanes verbinden sich in Kompositionen über Liebe und Verlust, Untergang und Paradies, Sehnsucht und Leiden, Mensch, Getier, Welt und Hong Kong zu einem neuen Ganzen. Rhythmus ist Programm im neuen Programm – vom scheinbar immerwährenden Fluss eines mittelalterlichen Canons bis hin zu drohender Auflösung alles Harmonischen in minimalistischen Verschiebungen. Was ist die Essenz? Besinnung auf die beiden Urformen musikalischer Klangerzeugung: Stimmen und Schlagwerkzeuge. Und die grundlegende Erkenntnis, die Häuptling Seattle (1688 - 1768) zugeschrieben ist: All things are connected.






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http://www.obst-music.com/artists/les-saxosythes.htm